Monat: März 2016

Moin!

In diesem Blog findet ihr interessante Radio-Beiträge von mir in Schriftform 😀 Ich persönlich finde, dass verschriftliche Radio-Beiträge schon deshalb ziemlich cool sind, da sie vom Duktus der üblichen Schriftsprache abweichen und irgendwie eine interessante Form der Kommunikation sind. Wenn ihr Bock habt, mal einen meiner Beiträge zu hören, solltet ihr den besten Radio-Sender der Welt hören: Hertz 87.9

 

Hier der Link zur Homepage:

 

http://www.hertz879.de/

 

Advertisements

Die Rückkehr des Godfather

Es gibt Musiker, über die man beim Hören einfach immer wieder stolpert. Für Hip-Hop-Fans ist es 2pac, für Popfans ist es Madonna. Bei Anhängern des Punkrocks ist es unter vielen anderen Iggy Pop. Der holte sich für sein neues Album „Post Pop Depression“ gleich mehrere bekannte Künstler, wie Josh Homme und Dean Fertita von Queens-Of-The-Stone-Age sowie Matt Helders von den arctic monkeys mit ins Boot. Herausgekommen ist eine Platte, die vor allem durch eine Mischung aus trotzigem Rock und hervorstechender Düsternis geprägt ist. Fast jeder Song führt den Hörer durch eine apokalyptische aber auch benebelte Welt.

Insgesamt beinhaltet das Album trotz der durchgehend düsteren Stimmung vielseitige Songs. Gleich im zweiten Song „Gardenia“ präsentiert sich Pop in bester David-Bowie-Manier. In „Sunday“ wird Funk mit einem Frauenchor gepaart.

Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Album ist der Song „Vulture“, ein ziemlich schmutziger Mix aus Akustik- und E-Gitarre, den man sich durchaus so vorstellen kann, als wäre er die Hintergrundmusik eines Westernfilms, in dem gerade jemand in der trockenen Einöde verdurstet.

desert-landscape-1149391_1920

Wusstet ihr eigentlich, dass Iggy Pop eine gewisse Sucht nach deutschem Fastfood verspürt? Im Song „German Days“ verarbeitet der Sänger einen Aufenthalt in Berlin, bei dem er sich in die deutsche Imbissbuden-Kultur verliebt hat.

Nach den eher mittelmäßigen letzten Alben reiht sich der 68 jährige Pop mit dieser Platte auf jeden Fall wieder in den Olymp der Rockmusik ein.

Was meint ihr? Findet ihr „Post Pop Depression auch so geil? Über Kommentare freue ich mich sehr 🙂